6. Entwicklung zum Hochleistungsteam

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6. Entwicklung zum Hochleistungsteam

Teil 6 von 6

Inhalt:

6. Entwicklung zum Hochleistungsteam

6. 1. Unterscheidung von Gruppe und Team

6. 2. Methoden zur Verbesserung der Teamentwicklung

Zusammenfassung

 

6. Entwicklung zum Hochleistungsteam

 

Die Entwicklung zum Hochleistungsteam durchläuft mehrere Phasen, wie bereits schon erwähnt. Es bedarf einer gewissen Zeit und Ausdauer bis sich eine Gruppe zu einem Hochleistungsteam entwickelt. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Gruppe und Team, der im nächsten Abschnitt genau definiert wird.

 

 6. 1. Unterscheidung von Gruppe und Team

 

Stichwörter wie „verstehen ohne Worte“, „ein starkes Team“ oder organisierte Einheit, fallen sofort bei den Wörtern „Team“. Aber hier nun der Unterschied:

Alica-Gregg-TeammitgliederEin Team arbeitet als gemeinsame Einheit, jedes Mitglied zieht an einem gemeinsamen Strang. Jeder dieser Mitglieder verfolgt das gleiche Ziel. Diese Einheit hat Mitglieder aus verschiedenen Fachbereichen. Sie ergänzen sich bzgl. Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten. Ein gut organisiertes und funktionierendes Team besteht auch in schwierigen Lebenssituationen/Arbeitssituationen.

 

Ein gutes Team gleicht Schwächen des anderen aus, es ist eine Waage die sich hält.

Eine Gruppe unterscheidet sich dahingegen, dass es aus mehreren Personen besteht, die für einen bestimmten Bereich/Fachbereich zuständig sind. Sie besitzen vergleichbare Kenntnisse und Fähigkeiten, das unterscheidet sich vom Team. Jeder Teil dieser Gruppe erledigt seine eigene Aufgabe. An oberster Stelle, steht dann ein Gruppenleiter der von z. B. einem Abteilungsleiter ernannt oder gewählt wurde. Dieser Gruppenleiter ist dann für das Gesamtergebnis der Gruppe verantwortlich. Geht aber stets immer auf jede Person mit seinem Aufgabenbereich separat ein. Der Gruppenleiter weißt den Mitarbeitern starre und feste Aufgabe zu, die der oder diejenige dann zu erledigen hat.

Innerhalb eines Teams herrschen Beziehungen auf sehr hoher Emotionalität und Gefühlsebene. Wo meist auch die eigenen Interessen zurückgestellt werden und das Ziel an oberster Stelle steht. Bei einer Gruppe sind die Beziehungen zueinander eher als schwächer, da hier jeder größtenteils für seinen eigenen Aufgabenbereich zuständig ist. So erfährt man hier keine als zu großen Bindungen zueinander. Ein Team ist somit eine außergewöhnliche Gruppe.

 

6. 2. Methoden zur Verbesserung der Teamentwicklung

 

Jetzt wo der Unterschied zwischen Gruppe einen Team definiert und geklärt ist, möchte Herr R., dass seine Mitglieder sich zu einem Hochleistungsteam entwickeln. Dies ist kein Prozess von heute auf morgen sondern läuft wie oben schon besprochen durch mehrere Phasen. Bis das Team in der vierten Phase angelangt ist, bedarf es viel Motivation, Einfühlvermögen und Einsatzbereitschaft des Teamleiters. Herr R. setzt deshalb in seiner wöchentlichen Fixbesprechung auf verschiedene Methoden, er nimmt somit die Rolle des Moderators ein und erarbeitet Ergebnisse mit seinem Team zusammen. Nachdem das Kick-Off Meeting nicht ganz reibungslos verlaufen ist, da sich die offensiveren und extrovertierten Mitglieder stark in Vordergrund mit Ihren Vorschlägen gedrängt haben und die introvertierten Mitglieder regelrecht „überrannt“ hat,  stellt Herr R. vorab erste Regeln auf bevor es los geht. Die Regeln sind von ihm klar definiert, wie:

1. Einander ausreden lassen,
2. Auf Nebengespräche verzichten,
3. Einander zuhören und aufeinander eingehen,
4. Unbehagen und Wiedersprüche offen ansprechen,
5. In „Ich-Form“ sprechen,
6. Sich kurz fassen – keine Monologe,
7. Beim Thema bleiben,
8. Andere Meinung zulassen und respektieren.

 

Nachdem dies jeder akzeptiert hat, geht es an die Ausarbeitung der einzelnen Anliegen und Ergebnisse des aktuellen Stands des Projekts PSS. Herr R. benutzt als erstes die Punktemethode. Jeder Teilnehmer bekommt fünf Punkte –damit das eigene Ergebnisse nicht zu stark bewertet wird, darf auf den eigenen Vorschlag nur ein Punkt vergeben werden-. Die Gruppe hat nun 15 Minuten Zeit sich mit einander auszutauschen und die Gedanken oder Anregungen in Stickworten auf eine Karte zu schreiben. Herr R. bittet nach dieser Zeit die Karten an die Pinnwand zu heften. Ideen gleicher Art sollen zusammengeheftet werden, so bleibt die Wand schön übersichtlich. Nachdem die Punkte verteilt sind, wird eine Rangliste erstellt.

Die stärkste „beklebte“ Karte kommt an oberster Stelle, da dieses Thema anscheinend mehrere Personen beschäftigt, die am wenigstens „beklebte“ Karte kommt dann unterster Stelle usw. Herr A. kann so gleich feststellen an was die Mitglieder am meisten zu knappern haben und kann so geschickt einlenken. Die Fachkompetenz ist für Herrn A. ein unverzichtbares Qualifikationsmerkmal.

 

Zusammenfassung

 

Es gibt zahlreiche Methoden wie ein Meeting gut organisiert und möglichst fehlerfrei verlaufen kann. Aber entscheidend ist die Meinung der Autorin, dass es auf die gute Führung des Teams ankommt. Ein Team ist nur so stark wie sein Führer. Der Teamleiter muss das Feingefühl, die Erfahrung und das nötige Selbstvertrauen besitzen ein Team zu führen. Auch in schwierigen oder unangenehmen Situation ist hier ein gesundes Nervenkostüm gefragt. Wie im Beispiel Herr A. beschrieben, muss er mit den verschiedensten Charakteren zurechtkommen und sich auf jeden dieser Art der Charaktere einstellen können. Dies liegt nicht jedem und ist auch niemanden beizubringen. Das Feingefühl besitzt man oder auch nicht.

 

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