4. Die Phasen der Teamentwicklung

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4. Die Phasen der Teamentwicklung

Teil 4 von 6

Inhalt:

4. Die Phasen der Teamentwicklung

4.1. Das Modell der Teamphasen

 

4. Die Phasen der Teamentwicklung

 

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Nachdem die Auswahl der Teammitglieder und die Kompetenzen des Teamleiters abgesteckt sind, lässt sich das Team in 4 Phasen beurteilen.

 

4.1. Das Modell der Teamphasen

 

Die Forming-Phase – die Phase der Findung

Beim ersten Treffen in einer neuen Gruppe besteht noch eine große Unsicherheit der Menschen untereinander. Aus diesem Grund sind die meisten eher noch sehr zurückhaltend und möchten nicht sehr viel von sich preis geben. Die Freundlichkeit ist meist sehr oberflächlich gehalten. Meist wechselt dies beim zweiten aufeinandertreffen der Mitglieder. Aber noch ist hier derzeit kein Raum für Individualitäten oder tiefe Gefühle.

 

Die Storming Phase – die Phase der Grenzziehung

Das erste Schnuppern ist nun vorbei, jetzt geht es ans Eingemachte. Hier kristallisiert sich langsam raus, wer mit wem gut kann und wer mit wem lieber auf Abstand geht. Das ist eine hohe Kunst für den Teamführer gleich gezielt darauf einzugreifen und gegenzusteuern. Es ist äußerst wichtig, dass sich hier keine Grüppchenbildung anbahnt. Dies wäre nicht zielführend und kostet Zeit und Kraft die Mitglieder wieder als Team zusammenzuführen. Bei der Phase weicht die zuvor gehabte Zurückhaltung dem Impuls, die eigene Machtstellung in der Gruppe zu erproben und der Individualität Raum zu geben. Auch der Teamleiter wird von der Gruppe nun genau inspiziert. Meist wird sich die Frage gestellt „kann der überhaupt unser Team führen?“ „wie wird er auf Einzelinteressen eingehen?“ usw. Auch hier ist wieder die Aufgabe des Teamleiters eine vertraute Ausstrahlung zu bewahren. Er darf seine Position nicht in Frage stellen lassen, aber muss trotzdem sympathisch und engagiert bei der eigentlichen Sache bleiben, z. B. das Ziel den neue Projekt PSS erfolgreich zu bewältigen.

 

Die Norming Phase – die Phase der Kooperation

Nachdem der Teamleiter das Team durch die zweite Phase erfolgreich geführt hat und die Grenzziehung untereinander geklärt ist kann jeder sich auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren. Jeder ist nun gefragt. Jede Mitarbeit zählt. In dieser Phase wird das neue Projekt PSS genauestens besprochen und zeitliche Ziele gesteckt. Die Köpfe werden zusammengesteckt und das Miteinandergefühl wird gesteigert. Harmonie steht nun im Vordergrund. Die Lösungsstrategien wird geformt und die internen Regeln des Teams ausgelotet.

 

Die Performing Phase – die Phase des Handelns

In dieser letzten Phase ist der Umgang mittlerweile vertraut, zwanglos und natürlich untereinander geworden. Alle Grenzen sind gezogen und jeder hat seinen Platz im Team gefunden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist hier am größter. Meist stecken auch die Mitglieder in dieser Phase die eigenen privaten Interessen zurück wenn dies zur Förderung des Teams führt. Gefahr besteht darin, dass sich das Team nach innen abschließt und von außen schwer zugänglich wird. In dieser Zeit muss der Teamleiter fasst gar nicht mehr eingreifen, das Team läuft scheinbar mühelos, sofern der Teamleiter in den ersten beiden Phasen sein Können und seine gute Führung unter beweist gestellt hat.

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Abb.: Das Tuckmann Modell der Teamphasen

Nachdem nun die verschiedenen Möglichkeiten aufgezählt wurden, wie ein Team zusammengesetzt werden kann und welche Phasen es durchläuft geht das Projekt PSS an den Start. Der passende Teamleiter wurde von der Geschäftsführung der Müller AG ausgewählt. Der Teamleiter Herr A. hatte bereits seine Mitarbeiter gefunden und nachdem dieser ein großer Fan eines gut strukturierten Meetings ist und Wert auf einen guten Start untereinander legt, beginnt er mit einem Kick-Off Meeting.

 

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