2. Die Teammitglieder

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2. Die Teammitglieder

Teil 2 von 6

 

Inhalt:

2.1. Teammitglieder nach ihren Persönlichkeiten

2.1.1. Auswahlprozess in 3 Schritten

2.1.2. Auswahlprozess nach „Typen“

 

2. Die Teammitglieder

 

Um ein Projekt gut zu durchlaufen und zielführend zu gestalten ist ein Team unausweichlich. Ein gut funktionierendes Team hat einen großen Einfluss darauf ob das Ziel erreicht wird oder nicht. Es wäre nicht vorstellbar einem Menschen allein so eine Verantwortung zu überlassen. Der Arbeitsaufwand und die Zeit dies innerhalb von 6 Monaten alleine zu erbringen ist schlichtweg unmöglich. Ein gut organisiertes und aufgestelltes Team ist hier zwingend erforderlich. Wie man die Mitglieder eines Teams auswählt kann man anhand verschiedener Methoden herausfinden. Die Auswahl sollte möglichst sorgfältig erfolgen. Am meist sinnvollsten ist es die Mitglieder aus der Linienorganisation des Unternehmens heraus zu filtern. Kurz zur Bedeutung einer Linienorganisation.

„Die Linienorganisation ist die klassische Form einer Organisation oder eines Projektes. Sie ist gekennzeichnet durch eine klare hierarchisch gegliederte Struktur.“1

Alica-Gregg-Linienorganisation

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http://www.teialehrbuch.de/ -Projektplanung & Projektoptimierung1

2.1. Teammitglieder nach Ihren Persönlichkeiten

 

Es gibt vier Sparten in denen man sich die Persönlichkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter zusammenstellen und auswählen kann. Die Methodenkompetenzen, die Fachkompetenzen, die Anwendungskompetenzen und die Sozialkompetenzen. Dies kann mittels eines Auswahlprozesses ermittelt werden. Der Auswahlprozess wird in 3 Schritten ermittelt.

 

2.1.1. Auswahlprozess in 3 Schritten

 

1. Schritt: Erstellung eines Anforderungsprofils

Um herauszufinden, welches Mitglied aufgenommen werden soll, wird zuerst ein Anforderungsprofil erstellt. Dies muss unterteilt werden in fachliche Faktoren und soziale Faktoren. Bei den fachlichen Faktoren, wird auf das eigentliche Vorhaben gezielt. Wie z. B. die Einhaltung des Zeitmanagements oder technisches Wissen. Die sozialen Faktoren zielen eher auf den Gefühlszustand der „Bewerber“ ab. Wie z. B. die Teamfähigkeit, die Kommunikationsbereitschaft oder die Strukturiertheit.

2. Schritt: Ermittlung des angebotenen Potenzials

Die in Frage kommenden Kandidaten werden dann anhand eines Fragebogens dazu aufgefordert diesen zu beantworten. In einem persönlichen Gespräch sollte man dann noch Feinheiten herausarbeiten und sich selber Notizen zu den Kompetenzen machen.

Dieser Fragebogen ist auch wieder in fachliche- und soziale Faktoren unterteilt.

3. Schritt: Abgleich der Anforderungsprofile und der Potenziale

Zu guter Letzt werden alle Punkte der jeweiligen Bewerber zusammengeführt und mittels des Fragebogens eruiert. Daraus lässt sich dann anhand des Anforderungsprofils die höchste Übereinstimmung pro zu besetzende Stelle herauslesen.

Eine 100 % Übereinstimmung wird es nicht geben, dessen muss man sich als Projektleiter bewusst sein. Die fehlenden Prozent der Übereinstimmungen sollten schon vorab schriftlich festgehalten werden. Somit kann man schneller bei Krisenzeiten im Team eingreifen und größere Auseinandersetzungen vermeiden.

 

2.1.2. Auswahlprozess nach „Typen“

 

Eine andere Möglichkeit der Mitglieder für das Team, ist der Prozess nach Auswahl der verschiedenen Typen. Man kann in einem Team zwischen vier Rollen bzw. Menschentypen unterscheiden. Es gibt den Sammler, den Macher, den Kreativen und den Kontrolleur. Alle vier Kategorien haben ihren Anteil in der Gruppe gleichermaßen. Jeder dieser vier Gruppen greift wie ein Zahnrad in den anderen ein. Somit entsteht ein rundlaufendes Gesamtpaket. Der eine Typ greift somit die Schwächen des anderen auf und kann diese mit seiner eigenen Art wieder wett machen.

Der Sammleranteil:

Der Sammler wird auch als das Versorgungsorgan des Teams beschrieben. Er verfügt über einen scharfen Sinn und hält stets Augen und Ohren für neue Informationen offen. Der Teil des Teams versorgt alle Mitglieder mit den nötigen Informationen. Egal ob Statistiken, Informationsquellen oder Theorien, der Sammler „sammelt“ alles was zum Thema gehören könnte. Allerdings hat diese Typenart auch eine Schwäche. Er überlässt das Umsetzen lieber jemanden anderem. Für das anstehende Projekt könnte so ein Typ Mensch für die Beschaffung der nötigen Informationen bei den Behörden oder die Gesetzeslage im Ausland hilfreich sein.

Der Kreative Anteil:

Wie auch der Sammler ist der Kreative Teil der Gruppe eher fantasievoll als praktisch veranlagt. Dieser Anteil spekuliert gerne über das was sein könnte. Für ihn gibt es keinen festen Weg und feste Richtlinien, er schweift gerne ab. Er ist dabei aber leider umso enttäuschter wenn die Fantasie in Seifenblasen zerplatzt. Für die Müller AG sollte so jemand eher den Part der Gestaltung übernehmen, wie z. B. die Einrichtung der Verwaltung.

Der Macheranteil:

Wie der Name schon sagt, kommt es bei ihm nicht auf das an was sein könnte. Er beschließt die Sache und sorgt für die nötige Umsetzung. Langes Warten kommt für diesen Anteil nicht in Frage. Die Umsetzung ist seine Stärke. Er ist für das Projekt Schweiz geeignet um den zeitlichen Rahmen einzuhalten und für den nötigen Vorwärtsantrieb zu sorgen.

Der Kontrolleuranteil:

Anders als beim Macher ist der Kontrolleur stets auf der Hut und auf der Suche nach eventuellen Fehlern im Vorhaben. Sein Markenzeichen ist die Hinterfragung der Dinge. Er möchte wissen warum, wieso und weshalb dies so gedacht und geplant wurde. Dieser Teil gleicht die Schwächen anderer Mitglieder aus die vielleicht zu voreilig an die Sachen herangehen. Er könnte der Müller AG z. B. für die Budgeteinhaltung sehr hilfreich sein.

 

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